Trotz weniger Essen nehme ich nicht ab
Warum Frauen in der Perimenopause oft am falschen Hebel drehen
„Ich esse eh schon fast nichts mehr.“
Sie sitzt mir gegenüber.
43 Jahre alt. Schlank. Diszipliniert. Erfolgreich.
Früher hat sie mit zwei Wochen „zusammenreißen“ jedes Kilo verloren.
Jetzt nicht mehr.
„Ich zähle Kalorien. Ich lasse das Frühstück weg. Ich esse abends nur Salat.
Und trotzdem wird es mehr.“
Sie glaubt, sie macht zu viel.
In Wahrheit macht sie zu wenig.
Perimenopause und Gewichtszunahme: Was wirklich passiert
In der Perimenopause beginnt der Hormonhaushalt sich zu verändern – oft Jahre bevor die Periode unregelmäßig wird.
- Östrogen schwankt
- Progesteron sinkt
- Insulinsensitivität verändert sich
- Cortisol steigt schneller
Diese Veränderungen beeinflussen direkt deinen Blutzucker und deinen Stoffwechsel.
Und genau hier liegt das Missverständnis:
Es geht nicht um fehlende Disziplin.
Es geht um hormonelle Biologie.
Warum weniger essen in der Perimenopause nach hinten losgeht
Wenn du deine Kalorien weiter reduzierst, passiert Folgendes:
Der Körper registriert Stress.
Und Stress bedeutet für den Körper: Überleben sichern.
Er reagiert mit:
- Senkung des Grundumsatzes
- Erhöhter Fett-Speicherung (besonders am Bauch)
- Muskelabbau
- Verstärktem Heißhunger
- Schlechterem Schlaf
Das nennt man metabolische Anpassung – oder einfacher:
Survival-Modus.
Früher – mit stabilem Hormonhaushalt – hat Kalorienreduktion funktioniert.
Heute sendet dein Körper ein anderes Signal.
Und du interpretierst es als persönliches Versagen.
Der unsichtbare Treiber: Blutzucker und Insulin
Viele Frauen in der Menopause oder Perimenopause hören zum ersten Mal:
„Ihr Blutzucker reagiert sensibler.“
Und nein – es geht hier nicht um Diabetes.
Unsere Anwenderinnen sind gesunde Frauen.
Aber:
Blutzucker → beeinflusst Insulin
Insulin → steuert Fettverbrennung
Cortisol → beeinflusst Blutzucker
Wenn dein Blutzucker stark schwankt:
- wird mehr Insulin ausgeschüttet
- blockiert Insulin die Fettverbrennung
- entstehen Heißhungerattacken
- verschlechtert sich dein Schlaf
Viele reagieren darauf mit noch weniger Essen.
Das verschärft die Instabilität.
„Ich esse mehr als vorher – und habe trotzdem 6 Kilo verloren.“
Barbara F. schreibt:
„Nach der Umstellung esse ich mehr als vorher und habe trotzdem 6 Kilo verloren.
Es ergibt einfach Sinn.“
Martina Arslan:
„Ich kämpfe mit deutlich weniger Wechseljahrsymptomen. Ich hätte nie gedacht, dass Ernährung so viel Einfluss hat.“
Julia:
„Ich war überrascht, wie stark mein Blutzucker auch nachts schwankt. Jetzt schlafe ich ruhiger und fühle mich mental stärker.“
Was sie gemeinsam haben?
Sie haben nicht weniger gegessen.
Sie haben stabiler gegessen.
Was ich in meiner ärztlichen Praxis häufig sehe
Frauen, die:
- das Frühstück auslassen
- tagsüber nur Kaffee trinken
- abends „zusammenbrechen“
- immer dasselbe „sichere“ Essen wählen
- zu wenig Protein aufnehmen
- aus Angst vor Kalorien Fett meiden
Der Körper bekommt Energie – aber keine ausreichenden Nährstoffe.
Und reagiert mit:
- Müdigkeit
- Reizbarkeit
- Wassereinlagerungen
- Gewichtszunahme trotz Kaloriendefizit
Das Problem ist nicht die Menge.
Es ist die Regulation.
Die Lösung sieht anders aus
Nicht weniger.
Sondern:
- ausreichend Protein
- gesunde Fette
- strategische Kohlenhydrate
- Bewegung nach dem Essen
- Stressreduktion
- stabile Blutzuckerkurven
Eine Anwenderin sagte:
„Auswirkungen zu SEHEN verändert alles.“
Und genau das ist der Wendepunkt.
Warum wir bei gsoond mit kontinuierlicher Glukosemessung arbeiten
Nicht, weil unsere Frauen krank sind.
Sondern weil sie verstehen wollen.
Die kontinuierliche Glukosemessung (CGM) zeigt in Echtzeit:
- Wie reagiert mein Körper auf Frühstück?
- Was macht Stress mit mir?
- Warum wache ich nachts auf?
- Warum habe ich um 16 Uhr dieses Tief?
Es geht nicht um Kontrolle.
Es geht um Selbstwirksamkeit.
Viele sagen danach:
„Jetzt weiß ich endlich, was bei MIR funktioniert.“
Wenn du dich wiedererkennst
Wenn du in der Perimenopause bist
und denkst:
„Ich nehme trotz weniger Essen nicht ab“
„Mein Stoffwechsel ist kaputt“
„Ich muss mich noch mehr zusammenreißen“
Dann möchte ich dir als Ärztin sagen:
Vielleicht braucht dein Körper nicht weniger, sondern mehr – nämlich Stabilität.
Nicht Disziplin.
Sondern Verständnis.
Und vielleicht sagst du irgendwann auch:
„Ich esse mehr – und fühle mich wunderbar.“
Nicht brav.
Aber gsoond.
FAQ Fragen & Antworten
Tut das Setzen des Sensors weh?
Das Setzen des Sensors spürt man kaum. Der Sensor enthält keine Nadel nur ein Filament, das ist ein hauchdünne Faser die die Glukosekonzentration in der interstitiellen Flüssigkeit (zwischen den Zellen) misst. Die meisten Teilnehmenden spüren es kaum oder gar nicht. Der Sensor wird an der Rückseite des Oberarms angebracht und bleibt dort für 10 bis 14 Tage – beim Duschen, Schlafen und im Alltag.
Wie lange dauert das Programm?
Ein gsoond-Programm dauert in der Basisversion 10 bis 14 Tage. In dieser Zeit durchläufst du gemeinsam mit der Gruppe mehrere Phasen:
- Onboarding in der Gruppe: Einführung in die Anwendung des Sensors, erste Impulse für den Alltag.
- Online One-on-One-Feedback: Reflektieren der bisherigen Daten und Erlebnisse, Raum für Fragen und Austausch.
- Online-Abschluß-Briefing: Gemeinsames Reflektieren der Erlebnisse, Raum für Fragen und Austausch.
- Abschlussbericht: Persönliche Auswertung deiner Werte und Erkenntnisse – mit konkreten Empfehlungen für die nächsten Schritte.
- Optionaler Austausch in der WhatsApp-Gruppe: Für tägliche Impulse, geteilte Aha-Erlebnisse, gegenseitige Motivation oder Challenges wie z. B. unsere Detox-Woche.
Je nach Bedarf sind auch Folgerunden, Aufbauformate (z. B. 2. Sensor, längere Begleitung) oder spezifische Modelle möglich.
Darf das jede:r machen?
Grundsätzlich ja – der Einsatz eines Glukosesensors zur Lebensstilbeobachtung ist sicher. Wichtig: Unser Angebot richtet sich an Personen ohne insulinpflichtigen Diabetes. Bei bestehenden Vorerkrankungen empfehlen wir eine Rücksprache mit ihrem/ihrer behandelnden Arzt oder Ärztin. Unsere Programme sind präventiv gedacht – zur Förderung von Körperbewusstsein und Selbstwirksamkeit, nicht zur medizinischen Therapie.
Was passiert mit meinen Daten?
Die Daten werden über eine geschützte App lokal auf deinem Smartphone verarbeitet und nur für deine eigene Analyse genutzt. Wenn du dich für ein Gruppenprogramm entscheidest, kannst du selbst entscheiden, ob und was du teilst. Für Feedback und Berichte arbeiten wir ausschließlich anonymisiert. Datenschutz und Eigenkontrolle stehen bei uns an erster Stelle.
Was brauche ich an technischem Equipment dafür?
Nur ein halbwegs jung gebliebenes Smartphone (iOS/Apple oder Android).
Termin & Kontakt
Unsere Online-Termine sind limitiert. Solltest du keinen passenden Termin finden, melde dich einfach per Email oder telefonisch.
Email: hello@gsoond.com
Telefon: +43 650 3118123



